Ich bin kein Berater, der von außen auf Unternehmen schaut. Ich war selbst drin. Als Angestellter, als Führungskraft, als Geschäftsführer, als Restrukturierer. Über 40 Jahre lang, mehrheitlich in schwierigen Situationen, fast immer im industriellen Mittelstand. Was ich heute anbiete, ist das Ergebnis dieser Erfahrung.
Nach meiner Zeit als Marineoffizier und meinem Abschluss als Dipl.-Ing. Maschinenbau habe ich jahrelang aus zweiter Reihe beobachtet, wie Manager und externe Berater notleidende Unternehmen restrukturierten. Als Angestellter. Von innen.
Ich sah, was funktionierte. Und was nicht. Ich erlebte, wie die Belegschaft dachte und fühlte. Wie kommuniziert wurde. Wie Berater ihre Rollen übernahmen. Und was dabei fast immer fehlte: die notwendige Aufmerksamkeit für Menschen in Ausnahmesituationen. Die Fähigkeit, eine verunsicherte Mannschaft zu führen, ohne sie zu verlieren.
Irgendwann überzeugte mich ein Personalberater, dass ich als auffällig gewordener Neunmalklug selbst zu Sanierungen beitragen sollte. Das gelang zunächst auf Abteilungsebene, dann als Bereichsleiter, schließlich als Interim-Geschäftsführer und selbstständiger Berater. Ich habe daraus keinen Makel gemacht. Diese Perspektive von innen ist bis heute mein größter Vorteil.
Ein Unternehmen zu restrukturieren braucht nach meiner Erfahrung nicht nur Kennzahlen. Es braucht in gleichem Maß Erfahrung, Empathie, Aufmerksamkeit. Menschenverstand, Wertschätzung, authentische Kommunikation und Kreativität.
Der typische Sanierer arbeitet mit betriebswirtschaftlichen Kennzahlen, IDW S6, Prozessvorgaben und KPIs. Diese Kenntnisse sind unverzichtbar. Zugleich werden in der Praxis sehr viele Soft Facts erheblich unterschätzt. Man hält zu starr an Kennzahlen fest. Und verliert dabei genau die Menschen, auf die es ankommt.
Ich habe in meiner Arbeit immer beides zusammengebracht: die harte Struktur und die Fähigkeit zur proaktiven, authentischen Kommunikation in alle Richtungen. Was ich dazu etwas unakademisch als Motipulation bezeichne. Das lernt man auf keiner Hochschule. Soweit mir bekannt.
Nach über 40 Jahren in Führungsverantwortung und mit Sanierungsauftrag mache ich heute etwas anderes. Ich übernehme keine operative Linienverantwortung mehr. Ich führe keine Mitarbeiter, greife nicht in das Tagesgeschäft ein und trete nach außen nicht in Erscheinung.
Was ich tue: Ich begleite Geschäftsführer, Inhaber und Gesellschaftergruppen im industriellen Mittelstand bei Löhmer Advisory. In schwierigen Phasen, in denen Klarheit, Entscheidungssicherheit und ein erfahrener Gesprächspartner auf Augenhöhe den Unterschied machen.
Nicht wenn es bereits brennt. Möglichst bevor es so weit kommt.
Diese Arbeit ist das Destillat aus allem, was ich in 40 Jahren gelernt habe. Aus Fehlern von anderen. Aus eigenen Fehlern. Aus dem, was funktioniert. Und aus dem tiefen Verständnis dafür, was in einem produzierenden Unternehmen wirklich passiert, wenn der Druck wächst.
Ich arbeite vertraulich, unabhängig und ohne operative Sichtbarkeit nach außen. Bei Löhmer Advisory zahlen Mandanten nicht für Anwesenheitstage, sondern für Erfahrung, Klarheit und die Vermeidung teurer Fehlentwicklungen. Ein erstes Gespräch ist unverbindlich.